.......Doktor: Es könnte jaimmerhin sein, dass...dass... dass wir nicht mehr Gelegenheit hätten, uns noch einmal im Leben auszusprechen und deshalb bleib jung, Karl Heinrich. Das ist alles, was ich Dir wünsche. Bleib so, wie Du bist, und wenn sie Dich anders machen wollen, alles werden das versuchen, dann kämpfe dagegen. Bleib ein Mensch, Karl Heinz, mit Deinem jungen Herzen... Vielleicht kommt einmal eine Zeit, in der Du an diese Heidelberger Tage und an mich mit anderen Gefühlen denkst als heute, vielleicht mit Missachtung oder gar mit Zorn. In der Du Dir sagt: » Ich hätte damals nicht so tief hinabsteigen sollen zu den Menschen und meine Würde anders wahren müssen. « Sie werden Dir alle vorreden, das sei wirklich so, und diese kurze Spanne Zeit sei ein unschöner Misston in Deinem Leben. Aber glaube ihnen nicht. (Er drückt ihm die Hand, geht, kehrt noch einmal um und schließt Karl Heinrich stumm in die Arme, geht dann langsam ab.)
Karl Heinrich:(allein. Er sitzt und starrt vor sich hin. .....................Nach langer Weile schaut er auf, siet um .....................sich, wie suchend). Doktor ?