Così dunque tradisci, Disleal principessa... Ah, folle! ed io Son d'accursarla ardito! Si lagna un traditor d'esser tradito! Il meritai. Fuggi, Sebaste... Ah! dove Fuggirò da me stesso? Ah! porto in seno Il carnefice mio. Dovunque io vada, Il terror, lo spavento
La colpa mia mi starà sempre in faccia.
[Aria]
Aspri rimorsi atroci, Figli del fallo mio, Perché si tardi, oh Dio!
Perché, funeste voci Ch'or mi sgridate appresso, Perché v'ascolto adesso, Né v'ascoltai fin or?
"IO TI LASCIO, OH CARA, ADDIO"
Io ti lascio, oh cara, addio, Vivi più felice E scordati di me.
Strappa pur dal tuo bel core Quell'affetto, quell'amore, Pensa Dio che a te non lice Il ricordarsi di me.
(繰り返し)
Wagner Tannhäuser Wolfram's Aria "Wie Todesahnung Dämmerung deckt die Lande...O du mein holder Abendstern"
Wie Todesahnung Dämmrung deckt die Lande, umhüllt das Tal mit schwärzlichem Gewande; der Seele, die nach jenen Höhn verlangt, vor ihrem Flug durch Nacht und Grausen bangt: - da scheinest du, o lieblichster der Sterne, dein sanftes Licht entsendest du der Ferne; die nächt'ge Dämmrung teilt dein lieber Strahl, und freundlich zeigst den Weg du aus dem Tal. - O du, mein holder Abendstern, wohl grüßt' ich immer dich so gern: vom Herzen, das sie nie verriet, grüß sie, wenn sie vorbei dir zieht, wenn sie entschwebt dem Tal der Erden, ein sel'ger Engel dort zu werden!
Wagner "Der Fliegende Holländer" Aria "Die Frist ist um....Wie oft in Meeres tiefsten Schlund"
Die Frist ist um und abermals verstrichen sind sieben Jahr'. Voll Uberdrus wirft mich das Meer ans Land Ha, Stolzer Ozean! In kurzer Frist sollst du mich wieder tragen!
Dein Trotz ist beugsam, doch ewig meine Qual! Das Heil, das auf dem Land ich suche, nie werd' ich es finden! Euch, des Weltmeers Fluten; bleib' ich getreu, bis eure letzte Welle sich bricht, und euer letztes Nas versiegt! Wie oft in Meeres tiefsten Schund sturzt' ich voll Sehnsucht mich hinab: doch ach! den Tod, ich fand ihn nicht! Da, wo der Schiffe furchtbar' Grab, trieb mein Schiff ich zum Klippengrund; Doch ach! mein Grab, es schlos sich nicht. Verhohnend droht' ich dem Piraten, in wildem Kampfe erhofft ich Tod.
"Hier," rief ich, "zeige deine Taten, Von Schatzen voll sind Schiff und Boot!" Doch ach! des Meer's barbar'scher Sohn schlagt bang das Kreuz und fligt davon. Wie oft in Meeres tiefsten Schlund sturzt' ich voll Sehnsucht mich hinab. Da, wo der Schiffe furchtbar Grab trieb mein Schiff ich im Klippengrund: Nirgends ein Grab! Niemals der Tod! Dies der Verdammis Schreckgebot. Dich frage ich, gepreisner Engel Gottes, der meines Heils Bedingung mir gewann; war ich Unsel'ger Spielwerk deines Spottes, als die Erlosung du mir zeigtest an?
Vergeb'ne Hoffnung! Furchtbar eitler Wahn! Un ew'ge Treu' auf Erden - ist's getan!
Nur eine Hoffnung soll mir bleiben, nur eine unerschuettert steh'n: so lang' der Erde Keim' auch treiben, so mus sie doch zugrunde gehn! Tag des Gerichtes! Jungster Tag! Wann brichst du an in meine Nacht? Wann drohnt er, der Vernichtungschlag, mit dem die Welt zusammenkracht? Wann alle Toten auferstehn. Dann werde ich in Nichts vergehn. Wann alle Toten auferstehn. Dann werde ich in Nichts vergehn.
Ihr Welten, endet euren Lauf! Ew'ge Vernichtung, nimm mich auf!